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Geographie in Hannover

 

An der Leibniz Universität Hannover gibt es zwei Geographische Institute, das Institut für Physische Geographie und Landschaftsökologie und das Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie. Beide Institute bieten gemeinsam die Bachelorstudiengänge Geographie an.

In den ersten Semestern, während Ihres Bachelorstudiums in Hannover, erhalten Sie von uns ein breites Basiswissen. Anschließend entscheiden Sie sich für eine Spezialisierung in Physischer Geographie, Wirtschafts- oder Kulturgeographie. Sie genießen eine berufsnahe Ausbildung! Wir schulen Sie in Methodik, Projektmanagement und Präsentationstechnik. Exkursionen und Berufspraktika helfen, Ihre Kompetenzen in der Praxis zu erproben, ob alleine oder im Team.

Raumbezogene Fragen werden zusehends Bestandteil der modernen Berufswelt. Wir wollen Sie darauf vorbereiten!

 

 

Physische Geographie und Landschaftsökologie

Die Physische Geographie und Land­schafts­ökologie vermittelt Ihnen die natur­wissen­schaft­liche Basis für das Verständnis von Aufbau und Struktur der Land­schaften. Land­schafts­genese und land­schafts­haushalt­liche Prozesse (Energie-, Luft-, Wasser- und Stoff­haushalt) bilden einen thematischen Schwer­punkt. Aktuelle Fragen, z.B. aus den Bereichen Land­nutzungs­management, Umwelt­schutz, ökologische Planung und Risiko­analyse, werden fundiert bearbeitet, um praxis­taugliche Lösungen entwickeln zu können. In praktischen Übungen werden Ihnen vielfältige Arbeits- und Mess­methoden im Gelände und Labor, die Grund­lagen Geo­graphischer Informations­systeme (GIS) und multi­mediale Präsentations­techniken näher gebracht. Zahl­reiche Gelände­tage lassen Theorie zur Praxis werden. Ex­kursionen und Praktika ver­mitteln Ihnen einen nach­haltigen Eindruck ver­schiedenster physisch-geographischer Raum­systeme aus Teilen Europas und anderer Kontinente. Vor Ort können Sie Land­schaften und ihre Prozesse ein­drucks­voll erfahren - das Studium wird zum Erlebnis!

Wirtschaftsgeographie

Die Globalisierung der Wirtschaft ist das Thema unserer Zeit. Sie begegnet uns tagein, tagaus. In den Medien. Der Politik. In ökonomischen Debatten. Fast immer im Blick­punkt stehen Regionen. Seien es das Ruhrgebiet oder Ost­deutsch­land. Die EU, Süd­ost­asien oder Afrika. Immer hitziger debattiert die Welt über Wohl­stand. Wie man welchen schafft oder hält, ihn mehrt oder verteilt. Fragen gibt es zuhauf. Wir geben die Antworten. Die Wirtschafts­geographie ist ein lebendiges Fach, anschaulich und praktisch zugleich: Ausgerüstet mit den nötigen Theorien, führen Sie Ihre Analysen oft direkt in der Zielregion durch. Sie erstellen regional­wirt­schaftliche Profile und entwickeln konkrete Hand­lungs­strategien. Für Industrie- und Ent­wicklungs­länder, für High-Tech-Regionen und ländliche Räume, gegen Arbeits­losigkeit und Armut. Die Zukunft einer Region ist eng verknüpft mit der Stärke ihrer Unternehmen. Sie lernen, warum sich Betriebe wo niederlassen, weshalb sie wachsen, schließen oder wandern. Wie man diese Prozesse empirisch erforscht und politisch wirksam gestaltet. Sei es in der Wirtschaft, der Regional­politik oder in der Ent­wicklungs­hilfe.

Kulturgeographie

Die Kultur­geographie beschäftigt sich mit den sozialen, kulturellen und politischen Aspekten der Entwicklung von Städten und Regionen und mit der Raum­bezogenheit des mensch­lichen Handelns. Die räum­lichen Auswirkungen des demo­graphischen und sozialen Wandels, Strukturen und Prozesse in urbanen Räumen, die Ent­wicklungs­perspektiven ländlicher Regio­nen oder der Wandel der Erwerbs­arbeit und die Folgen für Arbeiten, Wohnen und Mobilität - dies sind nur einige der aktuellen und gesellschaftlich relevanten Themen, die die Kultur­geographie untersucht. Es liegt uns viel daran, theorie­geleitet und empirisch fundiert zu arbeiten. Wir machen jedoch nicht bei der Analyse halt, sondern erstellen auch Hand­lungs­empfehlungen für die Praxis. Die Bearbeitung anwendungs­orientierter Frage­stellungen soll Sie auf aktuelle, berufs­relevante Themen vorbereiten und Ihnen wichtige Fertig­keiten für den Einstieg in den Arbeits­markt vermitteln.